Pressemitteilung BIG A3 vom 17. April 2020

BIG A3 zum A3 – Beschluss im Landtag:

„Der Bevölkerung bleibt hoffentlich eine lärmende und stinkende LKW-Transit – A3 erspart“

 Eisenstadt, am 17.4.2020 – Die überparteiliche Bürgerinitiative BIG A3 begrüßt in ihrer Aussendung den im Bgld. Landtag mit großer Mehrheit gefassten Beschluss, wonach der Bund die Verlängerung der A3 aus dem Bundesstraßengesetz streichen möge. Damit wurde ein Meilenstein gesetzt. Und die Gefahr, dass die Pendler-A3 zu einer lärmenden und stinkenden LKW-Transit-A3 ausgebaut wird, rücke in weite Ferne.

Die BIG A3 geht davon aus, dass auch der Nationalrat in Wien – zumindest mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Grünen – dem Wunsch des Burgenlandes folgend – die Verlängerung aus dem Gesetz streichen werde.

Ein Blick zurück: 17 Jahre habe der Widerstand gegen den Bau dieser Autobahn- Verlängerung gedauert.  Mit Konsequenz, Ausdauer und Optimismus konnte nunmehr ein Etappensieg errungen werden:

„Unser viele Jahre dauernder Einsatz für die Lebensqualität in den Anrainergemeinden der A3 wird sich hoffentlich bald lohnen“ heißt es in der Erklärung. Die BIG A3 werde auch in Zukunft präsent sein und nicht nachlassen.

Nunmehr werde sich die BIG A3 vorrangig der Erstellung eines regionalen Verkehrskonzepts für den Raum Ödenburg, Eisenstadt und Mattersburg widmen. Insbesondere der Frage, wie die Verkehrsströme von und nach Ungarn umweltverträglich gelenkt werden könnten.

Doch allein damit sei das Verkehrsproblem in der Region noch nicht gelöst. „Die Corona-Krise hat gezeigt, dass wirtschaftliche Abhängigkeit von fernen Ländern riskant ist, enorme Transportkosten verursacht, Lärm erzeugt und unsere Umwelt verschmutzt.“ Daher – so die BIG A3 abschließend – sei jetzt umdenken angesagt: Mehr regionale Kreisläufe nutzen und weniger internationale Abhängigkeit. Diese längst fällige Korrektur der Globalisierung werde uns helfen, die Transportkolonnen einzubremsen. (Schluss)

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