Presseaussendung BIG A3 vom 02.01.2020

MOBIL OHNE AUTOBAHN
BIG A3 lädt zur Publikumsdiskussion mit dem Verkehrsexperten Dr. Frey von der Technischen Universität Wien

14. Januar 2020, 19.00 Uhr, Mehrzweckhalle in Wulkaprodersdorf
Die überparteiliche Bürgerinitiative gegen die Verlängerung der A3 bis zur Staatgrenze (BIG A3) lädt zu einem Vortrags- und Diskussionsabend mit dem Verkehrsexperten Dr. Frey von der TU Wien. Anschließend ist eine Diskussion mit dem Publikum vorgesehen.
Die Veranstaltung wird am Dienstag, dem 14. Jänner in Wulkaprodersdorf in der Mehrzweckhalle (Kirchenplatz 1) stattfinden.
Im Zentrum der Veranstaltung werden die Fragen stehen:

  • Welche Verkehrsentwicklung ist durch den Autobahnbau in Ungarn von Györ über Sopron bis zum Grenzübergang Klingenbach im Burgenland zu erwarten?
  • Was ist zu tun, damit uns der Verkehr nicht überrollt?

Dazu gibt es zumindest zwei Szenarien, die der Vortragende erläutern wird:

Szenario 1: Die Transit-Variante
Sowohl in Ungarn wird die neue M85, als auch in Österreich die Autobahn A3 bis zur Grenze bei Klingenbach verlängert. Wie wird sich der Verkehr in dieser Region entwickeln, wenn die neue Transitachse fertiggestellt ist?
Szenario 2: Die Nullvariante
Die Ungarn errichten, wie angekündigt, die Autobahn M85 bis zur Staatsgrenze. Sie steht derzeit schon vor Sopron. Im Burgenland endet die A3 am Knoten Eisenstadt und wird nicht bis zur Grenze verlängert. Burgenland hat zwar ein LKW-Fahrverbot über 7,5 Tonnen erlassen, aber setzt keine Maßnahmen, um den Verkehr einzudämmen. Reicht das aus, um den Verkehr, der aus Ungarn auf uns zukommt, in die Schranken zu weisen?

Teilen mit